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Patientenbereich
Chirurgische Beratung

Sie haben Schmerzen an der Hüfte oder am Knie? Sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt darauf an, der Sie dann zu einem orthopädischen Chirurgen überweisen wird.

Nachdem sich der Chirurg mit Ihrer Patientenakte vertraut gemacht hat (Brief des behandelnden Arztes oder des Rheumatologen, Röntgenuntersuchungen und/oder klinische Untersuchungen und vollständige Befragung) wird er eine medizinische oder chirurgische Diagnose stellen.

Bei gegebener operativer Indikation werden die technischen Schritte sowie die möglichen Komplikationen während dem Aufklärungsgespräch detailliert erläutert.

Dieses findet in der Regel einige Wochen vor dem Eingriff statt.

Am Ende des Aufklärungsgespräches erhalten Sie ein Informationsblatt, das sorgfältig durchzulesen, mit Datum zu versehen und zu unterzeichnen ist. Im Rahmen der Anforderungen der Krankenkassen wird dieses Formular vor dem Eingriff in Ihre Patientenakte mit aufgenommen.

Ihr Chirurg beschreibt Ihnen die Vorteile des Eingriffs, erklärt aber auch die Risiken und Komplikationen, die während oder nach dem Eingriff auftreten können.

Ihr Chirurg wird Sie über das Prozedere nach dem Eingriff aufklären: dabei geht es um die Rehabilitation und um die Indikationen für und die Einschränkungen durch eine Prothese.

 

Zusammen mit Ihrem Arzt haben Sie sich für die Implantation einer Hüft- oder Knieprothese entschieden. Somit müssen verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden:

  • Blutbild
  • Kardiologische Untersuchung
  • Überprüfung von möglicherweise vorliegenden Infektionen
    • Urinanalyse
    • Panorama-Röntgenaufnahme des Gebisses, das von Ihrem Zahnarzt zu kontrollieren ist
  • Ein Gespräch mit dem Anästhesisten, dem alle Analyseergebnisse sowie die Verordnungen zu aktuellen Behandlungen vorliegen



Ein Nachweis über sämtliche Infektionsherde (Zähne, Stirnhöhle, Harnwegsinfekt, usw.) ist unbedingt erforderlich. Die im Organismus vorhandenen Mikroben binden sich nämlich an die Prothese und rufen dann möglicherweise eine Infektion hervor.

 

Der Nachweis bezüglich möglicher Risikofaktoren, welche unmittelbare postoperative Komplikationen und/oder eine spätere Abnutzung oder das Entfernen der Prothese nach sich ziehen können, ist entscheidend. Dazu zählen:

  • Diabetes
  • Sudeck-Syndrom
  • Epilepsie 
  • Morbus Parkinson
  • Kortison- oder Immunsuppressiva-Behandlung
  • Distanzinfektion, frühere oder latente lokale Infektion
  • Adipositas (Körpergewicht, das 20 % über dem Normalgewicht liegt)
  • Anamnese mit Venenthrombose